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Lesezeichen vom 12.Januar 2019


  • Götz Aly: Wer überhäufte Spiegel-Redakteur Claas Relotius mit Preisen? | Berliner Zeitung "Die Tatsache, dass die Namen der Laudatoren, die Jury-Begründungen und die Lobreden auf den Preisträger Relotius aus dem Internet getilgt sind, finde ich antiaufklärerisch. "
  • Felix Stephan: Was man nicht sieht Relotius' Texte zeigen "das Wahrscheinliche im Sinne von: was der Autor glaubt, dass es nicht auf Widerstand treffen und keinen Verdacht erregen wird, weil es seinen Kunden wahrscheinlich vorkommt. Letztlich Erwartungsmanagement. Oder sogar, in ihrer freiwilligen, subkutanen, selbstbeschränkenden und im gewissen Sinne unverzeihlichsten Variante: Ideologie."


 
Der neue Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber legt gut los:
- Warnung vor Ausweitung von Videoüberwachung und automatischer Gesichtserkennung
- Vorratsdatenspeicherung abschaffen
- Datenschutz zum Unterrichtsstoff in Schulen machen. Einbindung in den Lehrplan und fester Teil des Unterrichts

Darf gerne so weitermachen!


 
Götz Aly: Wer überhäufte Spiegel-Redakteur Claas Relotius mit Preisen? | Berliner Zeitung "Die Tatsache, dass die Namen der Laudatoren, die Jury-Begründungen und die Lobreden auf den Preisträger Relotius aus dem Internet getilgt sind, finde ich antiaufkl…

Kolumne: Wer überhäufte Claas Relotius mit Preisen?

Mir sagte der Name Claas Relotius rein gar nichts, als seine hundertfachen Fälschungen dank seines Spiegel-Kollegen Juan Moreno aufflogen. Moreno ging ein hohes existenzielles Risiko ein, weil er die riesenhafte Gilde der Relotius-Preisverleiher und -Verehrer gegen sich hatte. Aber warum blieb Relotius mir unbekannt? Denn eigentlich lese oder schaue ich sehr gerne gute Reportagen, etwa von Kerstin Holm (FAZ) über Russland oder die aktuellen Arte-Reportagen über sakrale Bauwerke. Aber dieses vermeintlich hautnah schildernde Geschreibsel, das heutzutage im Journalismus als Storytelling verherrlicht wird, geht mir auf die Nerven. Ich lese es nicht. Ich verstehe „Storytelling“ wörtlich, als freies, geblähtes Geschichtchenerzählen.  ...


 
Felix Stephan: Was man nicht sieht "Bei Relotius hingegen passt immer alles zusammen, eins führt zum anderen, alles fügt sich zu einem Ganzen, als hätte es die vergangenen 150 Jahre Erzähl- und Erkenntnistheorie nicht gegeben. Und deshalb ist die Tatsach…

Was man nicht sieht

Erwartungsmanagement oder Mehrdeutigkeit: Über das Literarische an guten Reportagen, das Ärgerliche an schlechten, und warum der Roman keine Alternative darstellt.










 
We fact checked Trump's speech on immigration — he averaged one false claim every 34 seconds



 
Wen der Doxxer über seinen Telegram-Zugang gestolpert ist, hat das schon Auswirkungen auf #Telegram?


 
Warum laufen heute Abend denn so viele Spielfilme, ist irgendwo Feiertag?




 
Zehnseitiges Kinderbuch gelesen. Mehr gelacht als je bei Luke Mockridge.