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Frohes neues Jahr

Und tschüß Friendica. Da ich gerade gemerkt habe, dass meine Friendica-Version im Fediverse nicht mehr erreichbar ist und eine aktuelle Friendica-Version auf meinem Server nicht funktioniert und ich gar keine Lust habe, mich dahinter zu klemmen, weil ich diese Installation auch gar nicht intensiv genutzt habe, gibt es jetzt hier die Möglichkeit, diese Seite im Fediverse über @toomuchinformation@too-much.info zu abonnieren.

Schluss mit dem Technikgelaber. Bewegt hat mich heute Morgen der bittere Abgang von Richard Gutjahr beim BR.

Der qualvolle Tod der Affen im Krefelder Zoo ist auch traurig. Als sei das Gefangenhalten nicht schon bösartig genug.

Jan Fedder ist Ende letzten Jahres gestorben. Deswegen zeigt die ARD heute um 18.30 Uhr Der Mann im Strom und nicht Utta Danella - Wer küsst den Doc?

Und während ich mich Frage Sollte man nicht endlich mal diese Zoogefängnisse zurückfahren? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.



 
Frohe Weihnachten!

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Boyz II Menorah: A Week and a Day

Frohes Chanukka allerseits!
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Element of Crime - Weihnachten

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Guten Morgen

Kommen wir zum alltäglichen Wahnsinn: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf lehnt eine Strafverfolgung gegen den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel bezüglich der Düsseldorfer Umweltspur ab wegen Was-zum-Kuckuck-haben-Sie-denn-geraucht Nichtstrafbarkeit. Aber das Begleitfoto ist schön.

Es gibt das 12-teilige Krippenset jetzt auch in einer https://uebermedien.de/44688/die-weihnachtskrippe-in-der-bjoern-hoecke-edition/" target="_blank">Bernd-Höcke-Version. Dessen Flügelgruppe taucht ab sofort in der Rechtsextremismus-Statistik der Behörden auf.

Ab dem neuen Jahr gilt die Bonpflicht für jeden Einkauf, was sicherlich mehr Papier verschlingen wird, dafür aber mehr Steuergeld bringt, meint Lothar Binding.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man nicht auch ein recycletes Bonpapier vorschreiben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.


 
Guten Morgen

Kommen wir zum alltäglichen Wahnsinn: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf leht eine Strafverfolgung gegen den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel bezüglich der Düsseldorfer Umweltspur ab wegen Was-zum-Kuckuck-haben-Sie-denn-geraucht Nichtstrafbarkeit. Aber das Begleitfoto ist schön.

Es gibt das 12-teilige Krippenset jetzt auch in einer https://uebermedien.de/44688/die-weihnachtskrippe-in-der-bjoern-hoecke-edition/" target="_blank">Bernd-Höcke-Version. Dessen Flügelgruppe taucht ab sofort in der Rechtsextremismus-Statistik der Behörden auf.

Ab dem neuen Jahr gilt die Bonpflicht für jeden Einkauf, was sicherlich mehr Papier verschlingen wird, dafür aber mehr Steuergeld bringt, meint Lothar Binding.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man nicht auch ein recycletes Bonpapier vorschreiben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.


 
Hufeisenjournalismus

Kommen wir mal wieder zu schönen Wörtern, die es verdient haben, in den eigenen Sprachwortschatz Eingang zu finden: Hufeisenjournalismus. Bis auf weiteres Nina Scholz zuschreibbar:



\[quote\]Kann der pseudoobjektive Hufeisenjournalismus endlich weg bitte? Denn es gilt was @liebernichts schreibt: "„die einen sagend so, die anderen so“-journalismus at its worst. vielleicht ungewollt die beste veranschaulichung des hilflosen und fatalen umgangs vieler medien mit rechts"\[/quote\]


 
Die Sendung mit der Maus zum Hören - der erste Radiosender mit Tourette

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt neuerdings eine Art Radiosender, der mit der Sendung mit der Maus gebrandet wird, und er ist fürchterlich.

Anfang Dezember wurde das mit Preisen ausgezeichnete Internetradio Kiraka durch Die Sendung mit der Maus zum Hören ersetzt. Dadurch entfiel das komplette Programm des Kiraka, an das Kinder diverser Altersschienen sich gewöhnt hatten, durch eine Art anderthalbstündigen Podcast, dem eine halbe Stunde Musik angehängt wird. Fast einhellig negativ fällt das Urteil der Eltern aus, die oft erst jetzt verstanden haben, dass das Kiraka in der bisherigen Version eingestampft wurde. Kirakageschichten gibt es weiterhin abends um 19.05 Uhr auf WDR 5, aber das ersetzt kein komplettes Radioprogramm. Und Kinder ändern auch nicht einfach ihre Hörgewohnheiten.

Als Reaktion lassen Redakteure der Maus verlautbaren, bei Änderungen komme es immer zu Irritationen, gerade wenn das gewohnte Programm nicht mehr da ist, aber man solle dem neuen Format eine Chance geben. Leichter gesagt als getan.

Für bisherigen Hörer ist deutlich erkennbar, dass weniger unterschiedliche Musik gesendet wird und neuerdings verhältnismäßig viel englischsprachige Musik. Im aktuellen Programm Plattenkiste wird z.B. Mr. Tambourine Man besprochen. Das neue Programm zielt neuerdings dann auch auf Grundschüler, nicht auf Jüngere, die mit dem Kiraka noch etwas anfangen können. Daneben gibt es neue Formate wie die zwei Fragezeichen, eine Persiflage auf die drei ???, wobei es dahin gestellt sei, wer eine Übertragungsleistung des Persiflierens würdigen soll, außer Erwachsene.

Das wirkliche Killerfeature des neuen Senders ist allerdings das Daueraugengeklimper der Comicfigur Maus. Wenn es ein Rätsel gibt, bei dem gegen drei unterschiedlich volle Gläser Wasser geschlagen wird, dann sind das nicht die Gläser 1, 2 und 3, sondern die der Maus, des Elefanten und der Ente. Und dazu klimpert die Maus mit den Augen, der Elefant trötet und die Ente gackert. Wenn dann gesagt wird, welchen Sender man hört, klimpert wieder die Maus. Ab und ann fragt sich ein Moderator, was für ein Geräusch er haben sollte, die Maus habe ja eins - KLIMPER KLIMPER. Die Geräusche sind meist ohne Not eingebaut, nervig und nachhaltig verstörend, sie sind ja nicht mit dem Erscheinen einer Comicfigur verbunden. Aber man wird um's Verrecken nicht mit dem Generve aufhören, wenn es nach Jörg Schönenborn, eine Koryphäe in der Kinderunterhaltung, geht:



\[quote\]Und selbst wenn die Maus auch weiterhin nicht spricht, am Augenklimpern wird man sie auch im Radio jederzeit erkennen. Die Maus ist für uns das wichtigste Angebot, mit dem wir die Beitragszahler von morgen fest an unsere wertvollen Programme binden.\[/quote\]



Der Rundfunkrat des WDR findet die Umstellung allerdings toll:

\[quote\]An dem neuen Audioprogramm für Kinder begrüßt der Rundfunkrat, dass die starke Fernsehmarke „MAUS“ genutzt wird, um eine engere Bindung mit der Zielgruppe und eine höhere Reichweite im Radio- und Internetbereich zu generieren. Er unterstützt in diesem Zusammenhang die Entwicklung von kreativen Maus-Magazinen als Podcasts, die eine starke Marke benötigen, um sich am Markt durchsetzen zu können.\[/quote\]

Äh, nee, sie brauchen ein starkes Programm, keine starke Marke. Und genau das haben die gerade abgesägt. Ein vielgehörter Podcast in Deutschland heißt "Gemischtes Hack", ein anderer "Das kleine Fernsehballett" - große Reichweite ohne sonderlich greifende Marke. Und war Kiraka keine Marke?

\[quote\]Liebes Redaktions-Team, es ist sehr traurig, dass es die Bärenbude nicht mehr gibt :(( Mein Sohn ist richtig betroffen und wir Eltern trauern auch. Vor allem die tolle Musikauswahl aus der Bärenbude werden wir alle in der Familie vermissen. Soo viele tolle CDs haben wir in der Bärenbude entdeckt...Ich war entsetzt über die schlechte Qualität der Musik in der Sendung mit der Maus zum Hören - schlimmste billige Chartmusik, fast ausschließlich englisch, so dass die Kinder sie schlecht oder gar nicht verstehen. Richtig schlimm. Gibt es irgendwo die Möglichkeit die alten Folgen Bärenbude nachzuhören? Viele Grüße Familie Reinhard\[/quote\]
Aus dem Kiraka-Gästebuch



Das Ganze ist ein Alptraum: Kindern zur Weihnachtszeit den Radiosender wegnehmen und gegen einen überbrandeten Klon zu ersetzen, bei dem die Eltern gebeten werden, ihm eine Chance zu geben. Als ob man vorher Rücksicht genommen hätte oder auf Kritik eingeht, außer indem man sie wegwedelt.

Es ist schon klar, dass ein Internetsender nicht ungemein viele Hörer hat, so wird man auch die hunderte negative Kommentare aussitzen können. Es wäre nur schön, wenn man festhalten könnte, dass der Kiraka ein ausgereifter Kindersender war mit Reportagen, passender Musik in Aktualität, Qualität und Quantität, witzigen Geschichten, die Kinder fast jeden Alters belustigt haben und Routinen, an die sich Kinder gerne gewöhnt haben. Brumm, brumm, brumm.


 
R.i.p. Marie Fredriksson

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Die Sendung mit der Maus zum Hören - der erste Radiosender mit Tourette

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt neuerdings eine Art Radiosender, der mit der Sendung mit der Maus gebrandet wird, und er ist fürchterlich.

Anfang Dezember wurde das mit Preisen ausgezeichnete Internetradio Kiraka durch Die Sendung mit der Maus zum Hören ersetzt. Dadurch entfiel das komplette Programm des Kiraka, an das Kinder diverser Altersschienen sich gewöhnt hatten, durch eine Art anderthalbstündigen Podcast, dem eine halbe Stunde Musik angehängt wird. Fast einhellig negativ fällt das Urteil der Eltern aus, die oft erst jetzt verstanden haben, dass das Kiraka in der bisherigen Version eingestampft wurde. Kirakageschichten gibt es weiterhin abends um 19.05 Uhr auf WDR 5, aber das ersetzt kein komplettes Radioprogramm. Und Kinder ändern auch nicht einfach ihre Hörgewohnheiten.

Als Reaktion lassen Redakteure der Maus verlautbaren, bei Änderungen komme es immer zu Irritationen, gerade wenn das gewohnte Programm nicht mehr da ist, aber man solle dem neuen Format eine Chance geben. Leichter gesagt als getan.

Für bisherigen Hörer ist deutlich erkennbar, dass weniger unterschiedliche Musik gesendet wird und neuerdings verhältnismäßig viel englischsprachige Musik. Im aktuellen Programm Plattenkiste wird z.B. Mr. Tambourine Man besprochen. Das neue Programm zielt neuerdings dann auch auf Grundschüler, nicht auf Jüngere, die mit dem Kiraka noch etwas anfangen können. Daneben gibt es neue Formate wie die zwei Fragezeichen, eine Persiflage auf die drei ???, wobei es dahin gestellt sei, wer eine Übertragungsleistung des Persiflierens würdigen soll, außer Erwachsene.

Das wirkliche Killerfeature des neuen Senders ist allerdings das Daueraugengeklimper der Comicfigur Maus. Wenn es ein Rätsel gibt, bei dem gegen drei unterschiedlich volle Gläser Wasser geschlagen wird, dann sind das nicht die Gläser 1, 2 und 3, sondern die der Maus, des Elefanten und der Ente. Und dazu klimpert die Maus mit den Augen, der Elefant trötet und die Ente gackert. Wenn dann gesagt wird, welchen Sender man hört, klimpert wieder die Maus. Ab und ann fragt sich ein Moderator, was für ein Geräusch er haben sollte, die Maus habe ja eins - KLIMPER KLIMPER. Die Geräusche sind meist ohne Not eingebaut, nervig und nachhaltig verstörend, sie sind ja nicht mit dem Erscheinen einer Comicfigur verbunden.

Der Rundfunkrat des WDR findet die Umstellung allerdings toll:

\[quote\]An dem neuen Audioprogramm für Kinder begrüßt der Rundfunkrat, dass die starke Fernsehmarke „MAUS“ genutzt wird, um eine engere Bindung mit der Zielgruppe und eine höhere Reichweite im Radio- und Internetbereich zu generieren. Er unterstützt in diesem Zusammenhang die Entwicklung von kreativen Maus-Magazinen als Podcasts, die eine starke Marke benötigen, um sich am Markt durchsetzen zu können.\[/quote\]

Äh, nee, sie brauchen ein starkes Programm, keine starke Marke. Und genau das haben die gerade abgesägt. Ein vielgehörter Podcast in Deutschland heißt "Gemischtes Hack", ein anderer "Das kleine Fernsehballett" - große Reichweite ohne sonderlich greifende Marke. Und war Kiraka keine Marke?

\[quote\]Liebes Redaktions-Team, es ist sehr traurig, dass es die Bärenbude nicht mehr gibt :(( Mein Sohn ist richtig betroffen und wir Eltern trauern auch. Vor allem die tolle Musikauswahl aus der Bärenbude werden wir alle in der Familie vermissen. Soo viele tolle CDs haben wir in der Bärenbude entdeckt...Ich war entsetzt über die schlechte Qualität der Musik in der Sendung mit der Maus zum Hören - schlimmste billige Chartmusik, fast ausschließlich englisch, so dass die Kinder sie schlecht oder gar nicht verstehen. Richtig schlimm. Gibt es irgendwo die Möglichkeit die alten Folgen Bärenbude nachzuhören? Viele Grüße Familie Reinhard\[/quote\]
Aus dem Kiraka-Gästebuch



Das Ganze ist ein Alptraum: Kindern zur Weihnachtszeit den Radiosender wegnehmen und gegen einen überbrandeten Klon zu ersetzen, bei dem die Eltern gebeten werden, ihm eine Chance zu geben. Als ob man vorher Rücksicht genommen hätte oder auf Kritik eingeht, außer indem man sie wegwedelt.

Es ist schon klar, dass ein Internetsender nicht ungemein viele Hörer hat, so wird man auch die hunderte negative Kommentare aussitzen können. Es wäre nur schön, wenn man festhalten könnte, dass der Kiraka ein ausgereifter Kindersender war mit Reportagen, passender Musik in Aktualität, Qualität und Quantität, witzigen Geschichten, die Kinder fast jeden Alters belustigt haben und Routinen, an die sich Kinder gerne gewöhnt haben. Brumm, brumm, brumm.


 
Die Sendung mit der Maus zum Hören - der erste Radiosender mit Tourette

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt neuerdings eine Art Radiosender, der mit der Sendung mit der Maus gebrandet wird, und er ist fürchterlich.

Anfang Dezember wurde das mit Preisen ausgezeichnete Internetradio Kiraka durch Die Sendung mit der Maus zum Hören ersetzt. Dadurch entfiel das komplette Programm des Kiraka, an das Kinder diverser Altersschienen sich gewöhnt hatten, durch eine Art anderthalbstündigen Podcast, dem eine halbe Stunde Musik angehängt wird. Fast einhellig negativ fällt das Urteil der Eltern aus, die oft erst jetzt verstanden haben, dass das Kiraka in der bisherigen Version eingestampft wurde. Kirakageschichten gibt es weiterhin abends um 19.05 Uhr auf WDR 5, aber das ersetzt kein komplettes Radioprogramm. Und Kinder ändern auch nicht einfach ihre Hörgewohnheiten.

Als Reaktion lassen Redakteure der Maus verlautbaren, bei Änderungen komme es immer zu Irritationen, gerade wenn das gewohnte Programm nicht mehr da ist, aber man solle dem neuen Format eine Chance geben. Leichter gesagt als getan.

Für bisherigen Hörer ist deutlich erkennbar, dass weniger unterschiedliche Musik gesendet wird und neuerdings verhältnismäßig viel englischsprachige Musik. Im aktuellen Programm Plattenkiste wird z.B. Mr. Tambourine Man besprochen. Das neue Programm zielt neuerdings dann auch auf Grundschüler, nicht auf Jüngere, die mit dem Kiraka noch etwas anfangen können. Daneben gibt es neue Formate wie die zwei Fragezeichen, eine Persiflage auf die drei ???, wobei es dahin gestellt sei, wer eine Übertragungsleistung des Persiflierens würdigen soll, außer Erwachsene.

Das wirlkiche Killerfeature des neuen Senders ist allerdings das Daueraugengeklimper der Comicfigur Maus. Wenn es ein Rätsel gibt, bei dem gegen drei unterschiedlich volle Gläser Wasser geschlagen wird, dann sind das nicht die Gläser 1, 2 und 3, sondern die der Maus, des Elefanten und der Ente. Und dazu klimpert die Maus mit den Augen, der Elefant trötet und die Ente gackert. Wenn dann gesagt wird, welchen Sender man hört, klimpert wieder die Maus. Ab und ann fragt sich ein Moderator, was für ein Geräusch er haben sollte, die Maus habe ja eins - KLIMPER KLIMPER. Die Geräusche sind meist ohne Not eingebaut, nervig und nachhaltig verstörend, sie sind ja nicht mit dem Erscheinen einer Comicfigur verbunden.

Der Rundfunkrat des WDR findet die Umstellung allerdings toll:

\[quote\]An dem neuen Audioprogramm für Kinder begrüßt der Rundfunkrat, dass die starke Fernsehmarke „MAUS“ genutzt wird, um eine engere Bindung mit der Zielgruppe und eine höhere Reichweite im Radio- und Internetbereich zu generieren. Er unterstützt in diesem Zusammenhang die Entwicklung von kreativen Maus-Magazinen als Podcasts, die eine starke Marke benötigen, um sich am Markt durchsetzen zu können.\[/quote\]

Äh, nee, sie brauchen ein starkes Programm, keine starke Marke. Und genau das haben die gerade abgesägt. Ein vielgehörter Podcast in Deutschland heißt "Gemischtes Hack", ein anderer "Das kleine Fernsehballett" - große Reichweite ohne sonderlich greifende Marke. Und war Kiraka keine Marke?

\[quote\]Liebes Redaktions-Team, es ist sehr traurig, dass es die Bärenbude nicht mehr gibt :(( Mein Sohn ist richtig betroffen und wir Eltern trauern auch. Vor allem die tolle Musikauswahl aus der Bärenbude werden wir alle in der Familie vermissen. Soo viele tolle CDs haben wir in der Bärenbude entdeckt...Ich war entsetzt über die schlechte Qualität der Musik in der Sendung mit der Maus zum Hören - schlimmste billige Chartmusik, fast ausschließlich englisch, so dass die Kinder sie schlecht oder gar nicht verstehen. Richtig schlimm. Gibt es irgendwo die Möglichkeit die alten Folgen Bärenbude nachzuhören? Viele Grüße Familie Reinhard\[/quote\]
Aus dem Kiraka-Gästebuch



Das Ganze ist ein Alptraum: Kindern zur Weihnachtszeit den Radiosender wegnehmen und gegen einen überbrandeten Klon zu ersetzen, bei dem die Eltern gebeten werden, ihm eine Chance zu geben. Als ob man vorher Rücksicht genommen hätte oder auf Kritik eingeht, außer indem man sie wegwedelt.

Es ist schon klar, dass ein Internetsender nicht ungemein viele Hörer hat, so wird man auch die hunderte negative Kommentare aussitzen können. Es wäre nur schön, wenn man festhalten könnte, dass der Kiraka ein ausgereifter Kindersender war mit Reportagen, passender Musik in Aktualität, Qualität und Quantität, witzigen Geschichten, die Kinder fast jeden Alters belustigt haben und Routinen, an die sich Kinder gerne gewöhnt haben. Brumm, brumm, brumm.


 
Guten Morgen

Die SPD liegt am Boden schon länger, unverändert nach der Neuwahl des Parteivorstandes, und jeder darf mal drauftreten, ohne dass sich was regt:
\[quote\]Die Partei wirkt eher wie altes, einst wertvolles Porzellan, das spröde geworden ist. Die SPD ist nicht zerrissen, sie zerbröselt.\[/quote\]
Michael Spreng unkt, wie er immer so unkt:
\[quote\]Die GroKo geht deshalb dem Ende entgegen, weil das neue Duo ultimativ Forderungen stellen wird, die die CDU/CSU nicht erfüllen kann. Das wäre dann der Bruch. Vielleicht ist es auch besser so: Klare Verhältnisse, eine gute Chance für Schwarz-Grün. Wäre da nicht das Problem, dass die CDU/CSU keinen Kanzlerkandidaten hat, hinter dem die Wähler und die Partei stehen. Aber das kann man noch ändern.\[/quote\]
Gordon Repinski twittert:
\[quote\]
Für die #SPD gibt es in den nächsten Tagen zwei Wege: Erstens, öffentliche Distanzierungen, Personaldomino, Chaos. Zweitens: der gemäßigte Weg in eine ungewisse Zukunft. Da ist kluge Führung gefragt - von bisher führungsunerfahrenen designierten Vorsitzenden.\[/quote\]
Und während ich mir die Frage stelle: Ist der dritte Weg schon an die Rechten abgetreten worden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
#spd


 
Niemand braucht die SPD

Schon übel, wie jemand wie Jan Böhmermann die SPD an der Nase durch den Ring führen kann, indem er einfach deren Prinzipien verdeutlicht:

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Niemand braucht die SPD

Schon übel, wie jemand wie Jan Böhmermann die SPD an der Nase durch den Ring führen kann, indem er einfach deren Prinzipien verdeutlicht:

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Niemand braucht die SPD

Schon übel, wie jemand wie Jan Böhmermann die SPD an der Nase durch den Ring führen kann, indem er einfach deren Prinzipien verdeutlicht:

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Gute Nacht

Robert ist jetzt zertifizierter Apple Teacher, weil er für seine Schule keinen als Referenten gefunden hatte, wurde er es einfach selbst. Das ist ein Witz und keiner.

Matthias Eberl plädiert dafür, dass der Journalismuss sich langsam von Facebook trennen sollte. Anlass sind Zensierungen bei kritischen Medien.

Be der Westdeutschen Zeitung stellt man die Nordstraße Düsseldorfs vor, leider wie jemand, der zum ersten Mal da lang schlendert. Wenn man schon das Fortunabüdchen zur Umgebung zählt, hätte man schon Cash & raus, die Minicocktailbar, die Kindercafés oder den Bierladen herausheben können.

Und während ich mir die Frage stelle: Liegt die Zukunft des Journalismus' darin offen Sichtbares in Schreibübungen zu dokumentieren? fahre ich den Rechner runter.


 
Gute Nacht

Na hui, nach so viel frischem Wind hätte wohl niemand erwartet, dass die neuen Verleger der Berliner Zeitung, die von der Süddeutschen Zeitung gerne auch mal als BZ abgekürzt wird, diese so schnell runterschrauben würden:

\[quote\] Jetzt steht der Verdacht im Raum, ein ehemaliger Stasi-Genosse habe sich der Berliner Zeitung bemächtigt, aus übersteigertem Geltungsbedürfnis und mit der Absicht, seine sonstigen Geschäfte zu befördern.\[/quote\]

Also, wenn Netflix hier mitliest: Da kann man eine geile Serie draus machen!

In die Politik ist das Geld auch zurückgekehrt.

Selbst Michael Spreng räumt ein:



\[quote\]Die Meinungsfreiheit in Deutschland wird nicht in erster Linie von links bedroht, sondern massiv von rechts. Dazu gehört die Propagandalüge, man dürfe nicht mehr alles sagen.\[/quote\]



Und während ich mir die Frage stelle: Hat sich schon jemand beschwert, er dürfe nicht mehr alles schreiben? fahre ich den Rechner runter.



 
Gute Nacht

Die BRAVO wird es künftig nur noch alle vier Wochen geben. Wer hätte das jetzt erwartet. Da musste ich mich auch erst noch daran erinnern, dass es die Zeitschrift seit eh und je nur alle zwei Wochen gab. Ich weiß noch, wie ich früher mich immer erinnern musste, welche Erscheinungswoche denn Ansage ist. Man werde sich jetzt auf die Onlineaktivitäten (die was?) konzentrieren. Wer auf bravo.de schaut, erkennt da wenig Wiedererkennungswert. Außer vielleicht Penisumfang, was ist normal?, aber sowas kann man online ja nicht alle 12 Monate neu verheizen. Im Abo hatte ich die nie, aber es war schon eine der Zeitungen, die ich regelmäßig gekauft habe, ohne dass man sich unter Schülern darüber ausgetauscht hätte.

Allerdings ist

\[quote\]Die verkaufte Auflage (...) seit 1998 um 92,1 Prozent gesunken. [3]Sie beträgt gegenwärtig 76.932 Exemplare. [4]Das entspricht einem Rückgang von 892.749 Stück.\[/quote\]

So dicht war die POPCORN wohl noch nie auflagentechnisch an der BRAVO dran und das ohne Internetseite.

Und während ich mir die Frage stelle: Hatte BRAVO je eine Wiederkennungsperson? fahre ich den Rechner runter.