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Reform des Urheberrechts birgt auch erhebliche datenschutzrechtliche Risiken #uploadfilter

Internetauftritt des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit - zu den Pressemitteilungen - Reform des Urheberrechts birgt auch datenschutzrechtliche Risiken

Die aktuell in Brüssel diskutierte Reform des Urheberrechts könnte auch zu erheblichen datenschutzrechtlichen Problemen führen. Gerade beim Einsatz von sogenannten Uploadfiltern besteht die Gefahr, dass wenige große Anbieter, die eine entsprechende Technik zur Verfügung stellen, verstärkt Daten über Nutzer vieler Plattformen und Dienste im Internet gewinnen .
@ulrichkelber „Denn bei aller Notwendigkeit, Urhebern ein modernes Leistungsschutzrecht anzubieten …“

Existiert diese *Notwendigkeit* denn tatsächlich? Die Notwendigkeit eines modernen Urheberrechts bejahe ich, die eines (irgendwie gearteten) Leistungsschutzrechts, sehe ich – Laie, der ich bin – hingegen nicht.

Wer will, dass etwas im Netz nicht benutzt wird, soll es nicht ins Netz stellen. Das ist nichts anderes, als wenn irgendjemand kompromittierende Fotos von sich ins Netz stellt.

@Auge Ich sehe schon die Notwendigkeit eines Leistungsschutzrechts, die in D auch in der Vergangenheit gewählte Variante habe ich allerdings damals als falsch kritisiert
@auge

@ulrichkelber Wow. Ich kannte diese Sichtweise vom "Logbuch Netzpolitik"-Podcast und fand sie schlüssig, aber ich hätte mir nicht träumen lassen, dass der Bundesdatenschutzbeauftragte in die gleiche Kerbe schlägt. Sehr erfreut :)

Lustig, wie diese "Lex X"-Geschichten mit Social-Media-Bezug immer auch irgendwie zum Vorteil von "X" sind, auch wenns urpsprünglich vermutlich nicht so geplant war. #Leistungsschutzrecht

Golem.de greift Ihren Text übrigens hier auf:

Uploadfilter as a Service: Kelber warnt vor "erheblichen Problemen" für den Datenschutz - Golem.de

Die geplante Urheberrechtsreform könnte Plattformen zum Einsatz von Uploadfiltern verpflichten. Der Bundesdatenschutzbeauftragte befürchtet ein Oligopol weniger Anbieter wie

@krugar In Gesprächen hatte ich diese Argumentation schon seit längerer Zeit verwendet. Jetzt wollte ich es aber mal offiziell machen