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Lesezeichen vom 22. Oktober 2019

  • Andrej Reisin: Von wegen „Nazi-Methoden“: Die falsche Inszenierung von Bernd Lucke als Opfer „Nun kehrt Lucke also an die Uni zurück, als wäre nichts gewesen. Dass ein gescheiterter Parteigründer und Prediger des reinen Wassers des Neoliberalismus selbst doch lieber den Wein des sicheren Beamtenverhältnisses trinkt, stößt einigen übel auf. Doch das geltende Recht räumt ihm diese Möglichkeit ein.“
  • Aliens aus der Petrischale „Im Pariser Zoo gibt es ein besonderes Wesen zu bewundern: Blob. Der Einzeller ist weder Pflanze noch Tier, hochintelligent und kann sich gut orientieren. Interessant ist aber auch sein Paarungsverhalten.“
  • Paul Munzinger: Im Befangenendilemma Es ist schon eine abenteuerliche Geschichte, wie die Entscheidung, ein Batterieforschungszentrum an die Außenseiterbewerbung von Münster und Osnabrück zu vergeben: „Die Gründungskommission ist gescheitert, entscheiden muss die Politik — in Person von Herbert Zeisel aus dem BMBF, der ein mögliches Votum durch ihn pro Münster zuvor als “nicht kommunizierbar” bezeichnet hatte. Zeisel erwägt, das Verfahren abzubrechen und neu aufzusetzen. Doch das würde wertvolle Zeit kosten. Er führt deshalb drei “zusätzliche” Aspekte ein, die das BMBF heute nicht als neue Kriterien verstanden wissen will, sondern als Verfeinerung der bestehenden. Sie lauten: Kompetenz der beteiligten Köpfe, volkswirtschaftlicher Nutzen, ökologischer Ansatz. Die Bewerber erhalten nicht mehr die Gelegenheit zu reagieren. In allen drei Bereichen liegt Münster vorne, entscheidet Zeisel noch am selben Tag. Einer der Trümpfe: das Recycling-Konzept in Ibbenbüren.“ Alle Bewerber gleich gut? Dann bevorzugen wir die, die weiße Schuhe anhatten bei der Bewerbung. War nur einer? Supi!