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Die Sendung mit der Maus zum Hören - der erste Radiosender mit Tourette

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt neuerdings eine Art Radiosender, der mit der Sendung mit der Maus gebrandet wird, und er ist fürchterlich.

Anfang Dezember wurde das mit Preisen ausgezeichnete Internetradio Kiraka durch Die Sendung mit der Maus zum Hören ersetzt. Dadurch entfiel das komplette Programm des Kiraka, an das Kinder diverser Altersschienen sich gewöhnt hatten, durch eine Art anderthalbstündigen Podcast, dem eine halbe Stunde Musik angehängt wird. Fast einhellig negativ fällt das Urteil der Eltern aus, die oft erst jetzt verstanden haben, dass das Kiraka in der bisherigen Version eingestampft wurde. Kirakageschichten gibt es weiterhin abends um 19.05 Uhr auf WDR 5, aber das ersetzt kein komplettes Radioprogramm. Und Kinder ändern auch nicht einfach ihre Hörgewohnheiten.

Als Reaktion lassen Redakteure der Maus verlautbaren, bei Änderungen komme es immer zu Irritationen, gerade wenn das gewohnte Programm nicht mehr da ist, aber man solle dem neuen Format eine Chance geben. Leichter gesagt als getan.

Für bisherigen Hörer ist deutlich erkennbar, dass weniger unterschiedliche Musik gesendet wird und neuerdings verhältnismäßig viel englischsprachige Musik. Im aktuellen Programm Plattenkiste wird z.B. Mr. Tambourine Man besprochen. Das neue Programm zielt neuerdings dann auch auf Grundschüler, nicht auf Jüngere, die mit dem Kiraka noch etwas anfangen können. Daneben gibt es neue Formate wie die zwei Fragezeichen, eine Persiflage auf die drei ???, wobei es dahin gestellt sei, wer eine Übertragungsleistung des Persiflierens würdigen soll, außer Erwachsene.

Das wirkliche Killerfeature des neuen Senders ist allerdings das Daueraugengeklimper der Comicfigur Maus. Wenn es ein Rätsel gibt, bei dem gegen drei unterschiedlich volle Gläser Wasser geschlagen wird, dann sind das nicht die Gläser 1, 2 und 3, sondern die der Maus, des Elefanten und der Ente. Und dazu klimpert die Maus mit den Augen, der Elefant trötet und die Ente gackert. Wenn dann gesagt wird, welchen Sender man hört, klimpert wieder die Maus. Ab und ann fragt sich ein Moderator, was für ein Geräusch er haben sollte, die Maus habe ja eins - KLIMPER KLIMPER. Die Geräusche sind meist ohne Not eingebaut, nervig und nachhaltig verstörend, sie sind ja nicht mit dem Erscheinen einer Comicfigur verbunden.

Der Rundfunkrat des WDR findet die Umstellung allerdings toll:

\[quote\]An dem neuen Audioprogramm für Kinder begrüßt der Rundfunkrat, dass die starke Fernsehmarke „MAUS“ genutzt wird, um eine engere Bindung mit der Zielgruppe und eine höhere Reichweite im Radio- und Internetbereich zu generieren. Er unterstützt in diesem Zusammenhang die Entwicklung von kreativen Maus-Magazinen als Podcasts, die eine starke Marke benötigen, um sich am Markt durchsetzen zu können.\[/quote\]

Äh, nee, sie brauchen ein starkes Programm, keine starke Marke. Und genau das haben die gerade abgesägt. Ein vielgehörter Podcast in Deutschland heißt "Gemischtes Hack", ein anderer "Das kleine Fernsehballett" - große Reichweite ohne sonderlich greifende Marke. Und war Kiraka keine Marke?

\[quote\]Liebes Redaktions-Team, es ist sehr traurig, dass es die Bärenbude nicht mehr gibt :(( Mein Sohn ist richtig betroffen und wir Eltern trauern auch. Vor allem die tolle Musikauswahl aus der Bärenbude werden wir alle in der Familie vermissen. Soo viele tolle CDs haben wir in der Bärenbude entdeckt...Ich war entsetzt über die schlechte Qualität der Musik in der Sendung mit der Maus zum Hören - schlimmste billige Chartmusik, fast ausschließlich englisch, so dass die Kinder sie schlecht oder gar nicht verstehen. Richtig schlimm. Gibt es irgendwo die Möglichkeit die alten Folgen Bärenbude nachzuhören? Viele Grüße Familie Reinhard\[/quote\]
Aus dem Kiraka-Gästebuch



Das Ganze ist ein Alptraum: Kindern zur Weihnachtszeit den Radiosender wegnehmen und gegen einen überbrandeten Klon zu ersetzen, bei dem die Eltern gebeten werden, ihm eine Chance zu geben. Als ob man vorher Rücksicht genommen hätte oder auf Kritik eingeht, außer indem man sie wegwedelt.

Es ist schon klar, dass ein Internetsender nicht ungemein viele Hörer hat, so wird man auch die hunderte negative Kommentare aussitzen können. Es wäre nur schön, wenn man festhalten könnte, dass der Kiraka ein ausgereifter Kindersender war mit Reportagen, passender Musik in Aktualität, Qualität und Quantität, witzigen Geschichten, die Kinder fast jeden Alters belustigt haben und Routinen, an die sich Kinder gerne gewöhnt haben. Brumm, brumm, brumm.


 
Die Sendung mit der Maus zum Hören - der erste Radiosender mit Tourette

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt neuerdings eine Art Radiosender, der mit der Sendung mit der Maus gebrandet wird, und er ist fürchterlich.

Anfang Dezember wurde das mit Preisen ausgezeichnete Internetradio Kiraka durch Die Sendung mit der Maus zum Hören ersetzt. Dadurch entfiel das komplette Programm des Kiraka, an das Kinder diverser Altersschienen sich gewöhnt hatten, durch eine Art anderthalbstündigen Podcast, dem eine halbe Stunde Musik angehängt wird. Fast einhellig negativ fällt das Urteil der Eltern aus, die oft erst jetzt verstanden haben, dass das Kiraka in der bisherigen Version eingestampft wurde. Kirakageschichten gibt es weiterhin abends um 19.05 Uhr auf WDR 5, aber das ersetzt kein komplettes Radioprogramm. Und Kinder ändern auch nicht einfach ihre Hörgewohnheiten.

Als Reaktion lassen Redakteure der Maus verlautbaren, bei Änderungen komme es immer zu Irritationen, gerade wenn das gewohnte Programm nicht mehr da ist, aber man solle dem neuen Format eine Chance geben. Leichter gesagt als getan.

Für bisherigen Hörer ist deutlich erkennbar, dass weniger unterschiedliche Musik gesendet wird und neuerdings verhältnismäßig viel englischsprachige Musik. Im aktuellen Programm Plattenkiste wird z.B. Mr. Tambourine Man besprochen. Das neue Programm zielt neuerdings dann auch auf Grundschüler, nicht auf Jüngere, die mit dem Kiraka noch etwas anfangen können. Daneben gibt es neue Formate wie die zwei Fragezeichen, eine Persiflage auf die drei ???, wobei es dahin gestellt sei, wer eine Übertragungsleistung des Persiflierens würdigen soll, außer Erwachsene.

Das wirlkiche Killerfeature des neuen Senders ist allerdings das Daueraugengeklimper der Comicfigur Maus. Wenn es ein Rätsel gibt, bei dem gegen drei unterschiedlich volle Gläser Wasser geschlagen wird, dann sind das nicht die Gläser 1, 2 und 3, sondern die der Maus, des Elefanten und der Ente. Und dazu klimpert die Maus mit den Augen, der Elefant trötet und die Ente gackert. Wenn dann gesagt wird, welchen Sender man hört, klimpert wieder die Maus. Ab und ann fragt sich ein Moderator, was für ein Geräusch er haben sollte, die Maus habe ja eins - KLIMPER KLIMPER. Die Geräusche sind meist ohne Not eingebaut, nervig und nachhaltig verstörend, sie sind ja nicht mit dem Erscheinen einer Comicfigur verbunden.

Der Rundfunkrat des WDR findet die Umstellung allerdings toll:

\[quote\]An dem neuen Audioprogramm für Kinder begrüßt der Rundfunkrat, dass die starke Fernsehmarke „MAUS“ genutzt wird, um eine engere Bindung mit der Zielgruppe und eine höhere Reichweite im Radio- und Internetbereich zu generieren. Er unterstützt in diesem Zusammenhang die Entwicklung von kreativen Maus-Magazinen als Podcasts, die eine starke Marke benötigen, um sich am Markt durchsetzen zu können.\[/quote\]

Äh, nee, sie brauchen ein starkes Programm, keine starke Marke. Und genau das haben die gerade abgesägt. Ein vielgehörter Podcast in Deutschland heißt "Gemischtes Hack", ein anderer "Das kleine Fernsehballett" - große Reichweite ohne sonderlich greifende Marke. Und war Kiraka keine Marke?

\[quote\]Liebes Redaktions-Team, es ist sehr traurig, dass es die Bärenbude nicht mehr gibt :(( Mein Sohn ist richtig betroffen und wir Eltern trauern auch. Vor allem die tolle Musikauswahl aus der Bärenbude werden wir alle in der Familie vermissen. Soo viele tolle CDs haben wir in der Bärenbude entdeckt...Ich war entsetzt über die schlechte Qualität der Musik in der Sendung mit der Maus zum Hören - schlimmste billige Chartmusik, fast ausschließlich englisch, so dass die Kinder sie schlecht oder gar nicht verstehen. Richtig schlimm. Gibt es irgendwo die Möglichkeit die alten Folgen Bärenbude nachzuhören? Viele Grüße Familie Reinhard\[/quote\]
Aus dem Kiraka-Gästebuch



Das Ganze ist ein Alptraum: Kindern zur Weihnachtszeit den Radiosender wegnehmen und gegen einen überbrandeten Klon zu ersetzen, bei dem die Eltern gebeten werden, ihm eine Chance zu geben. Als ob man vorher Rücksicht genommen hätte oder auf Kritik eingeht, außer indem man sie wegwedelt.

Es ist schon klar, dass ein Internetsender nicht ungemein viele Hörer hat, so wird man auch die hunderte negative Kommentare aussitzen können. Es wäre nur schön, wenn man festhalten könnte, dass der Kiraka ein ausgereifter Kindersender war mit Reportagen, passender Musik in Aktualität, Qualität und Quantität, witzigen Geschichten, die Kinder fast jeden Alters belustigt haben und Routinen, an die sich Kinder gerne gewöhnt haben. Brumm, brumm, brumm.


 
Guten Morgen

Die SPD liegt am Boden schon länger, unverändert nach der Neuwahl des Parteivorstandes, und jeder darf mal drauftreten, ohne dass sich was regt:
\[quote\]Die Partei wirkt eher wie altes, einst wertvolles Porzellan, das spröde geworden ist. Die SPD ist nicht zerrissen, sie zerbröselt.\[/quote\]
Michael Spreng unkt, wie er immer so unkt:
\[quote\]Die GroKo geht deshalb dem Ende entgegen, weil das neue Duo ultimativ Forderungen stellen wird, die die CDU/CSU nicht erfüllen kann. Das wäre dann der Bruch. Vielleicht ist es auch besser so: Klare Verhältnisse, eine gute Chance für Schwarz-Grün. Wäre da nicht das Problem, dass die CDU/CSU keinen Kanzlerkandidaten hat, hinter dem die Wähler und die Partei stehen. Aber das kann man noch ändern.\[/quote\]
Gordon Repinski twittert:
\[quote\]
Für die #SPD gibt es in den nächsten Tagen zwei Wege: Erstens, öffentliche Distanzierungen, Personaldomino, Chaos. Zweitens: der gemäßigte Weg in eine ungewisse Zukunft. Da ist kluge Führung gefragt - von bisher führungsunerfahrenen designierten Vorsitzenden.\[/quote\]
Und während ich mir die Frage stelle: Ist der dritte Weg schon an die Rechten abgetreten worden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
#spd


 
Niemand braucht die SPD

Schon übel, wie jemand wie Jan Böhmermann die SPD an der Nase durch den Ring führen kann, indem er einfach deren Prinzipien verdeutlicht:

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Niemand braucht die SPD

Schon übel, wie jemand wie Jan Böhmermann die SPD an der Nase durch den Ring führen kann, indem er einfach deren Prinzipien verdeutlicht:

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Niemand braucht die SPD

Schon übel, wie jemand wie Jan Böhmermann die SPD an der Nase durch den Ring führen kann, indem er einfach deren Prinzipien verdeutlicht:

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Gute Nacht

Robert ist jetzt zertifizierter Apple Teacher, weil er für seine Schule keinen als Referenten gefunden hatte, wurde er es einfach selbst. Das ist ein Witz und keiner.

Matthias Eberl plädiert dafür, dass der Journalismuss sich langsam von Facebook trennen sollte. Anlass sind Zensierungen bei kritischen Medien.

Be der Westdeutschen Zeitung stellt man die Nordstraße Düsseldorfs vor, leider wie jemand, der zum ersten Mal da lang schlendert. Wenn man schon das Fortunabüdchen zur Umgebung zählt, hätte man schon Cash & raus, die Minicocktailbar, die Kindercafés oder den Bierladen herausheben können.

Und während ich mir die Frage stelle: Liegt die Zukunft des Journalismus' darin offen Sichtbares in Schreibübungen zu dokumentieren? fahre ich den Rechner runter.


 
Gute Nacht

Na hui, nach so viel frischem Wind hätte wohl niemand erwartet, dass die neuen Verleger der Berliner Zeitung, die von der Süddeutschen Zeitung gerne auch mal als BZ abgekürzt wird, diese so schnell runterschrauben würden:

\[quote\] Jetzt steht der Verdacht im Raum, ein ehemaliger Stasi-Genosse habe sich der Berliner Zeitung bemächtigt, aus übersteigertem Geltungsbedürfnis und mit der Absicht, seine sonstigen Geschäfte zu befördern.\[/quote\]

Also, wenn Netflix hier mitliest: Da kann man eine geile Serie draus machen!

In die Politik ist das Geld auch zurückgekehrt.

Selbst Michael Spreng räumt ein:



\[quote\]Die Meinungsfreiheit in Deutschland wird nicht in erster Linie von links bedroht, sondern massiv von rechts. Dazu gehört die Propagandalüge, man dürfe nicht mehr alles sagen.\[/quote\]



Und während ich mir die Frage stelle: Hat sich schon jemand beschwert, er dürfe nicht mehr alles schreiben? fahre ich den Rechner runter.



 
Gute Nacht

Die BRAVO wird es künftig nur noch alle vier Wochen geben. Wer hätte das jetzt erwartet. Da musste ich mich auch erst noch daran erinnern, dass es die Zeitschrift seit eh und je nur alle zwei Wochen gab. Ich weiß noch, wie ich früher mich immer erinnern musste, welche Erscheinungswoche denn Ansage ist. Man werde sich jetzt auf die Onlineaktivitäten (die was?) konzentrieren. Wer auf bravo.de schaut, erkennt da wenig Wiedererkennungswert. Außer vielleicht Penisumfang, was ist normal?, aber sowas kann man online ja nicht alle 12 Monate neu verheizen. Im Abo hatte ich die nie, aber es war schon eine der Zeitungen, die ich regelmäßig gekauft habe, ohne dass man sich unter Schülern darüber ausgetauscht hätte.

Allerdings ist

\[quote\]Die verkaufte Auflage (...) seit 1998 um 92,1 Prozent gesunken. [3]Sie beträgt gegenwärtig 76.932 Exemplare. [4]Das entspricht einem Rückgang von 892.749 Stück.\[/quote\]

So dicht war die POPCORN wohl noch nie auflagentechnisch an der BRAVO dran und das ohne Internetseite.

Und während ich mir die Frage stelle: Hatte BRAVO je eine Wiederkennungsperson? fahre ich den Rechner runter.


 
Guten Morgen

In Berlin gibt es das City Hostel Berlin, das Nordkorea gehört und womit man im Ausland Geld machen möchte. Die Eltern von Otto Warmbier fordern die Schließung. Allerdings zahlt Nordkorea mit dem Hostel noch Steuerschulden ab.

An allen Schulen in Düsseldorf wird ab 2020 Schulsozialarbeit eingerichtet:



\[quote\]Von den Gesamtkosten von 7,5 Millionen Euro trage das Land nur ein, die Stadt aber zwei Drittel.\[/quote\]



Was Peter Breuer in eine Flaschenpost reinschröbe.

Und während ich mir die Frage stelle: Und du? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.


 
Gute Nacht

Das Land Bayern kauft sich in der Affäre Mollath für 600.000€ zusätzlich frei, ohne eine Schuld einzugestehen.

In den Niederlanden gilt künftig Tempo 100 auf den Autobahnen.

Dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, geht es an den Kragen, weil er sich gegen die AfD positioniert.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man ab Tempo 80 die Autobahnen nicht einfacher wieder abbauen? fahre ich den Rechner runter.
#Gustl Mollath #Hartmut Ziebs


 
Gute Nacht

Leben wir in der Matrix? Nein, tun wir nicht. Aber es ist durchaus nicht uninteressant, wie weit sich die einen und anderen bei dieser Frage treiben lassen.

Mit https://kottke.org/19/11/painting-with-css" target="_blank">CSS kann man zeichnen.

In Bielefeld sind https://anmutunddemut.de/2019/11/09/remember-remember.html" target="_blank">14000 Leute gegen eine Demo Rechter auf die Straße gegangen. So lobe ich mir die alte Heimat.

Und während ich mir die Frage stelle: Lebt eine Matrix in uns? fahre ich den Rechner runter.


 
Guten Morgen

Ben hat den neuen Asterix-Band gelesen und sich so gut amüsiert wie zu besten Ausgaben.

Fefes Informationssammlung rund um die Diskussion des Heilpraktikerberufsverbots ist auch http://blog.fefe.de/?ts=a339ce8c" target="_blank">ziemlich irritierend.

Die neuen Verleger der Berliner Zeitung haben einen Text zur Übernahme rausgebracht, in dem man viel redet, aber wenig sagt:

\[quote\]Lassen Sie uns dankbar dafür sein, dass wir diesen Text straffrei schreiben und Sie diesen Text straffrei lesen dürfen. Diese Freiheit gilt es, in allen Dimensionen zu verteidigen. Ja, wir betrachten diesen Schritt auch als einen hinein in den Wettbewerb der Systeme — einen Wettbewerb um die besseren Ideen, keinesfalls als einen zwischen längst diskreditierten oder aktuell ineffizienten Systemen. Denn nein, dieser Wettbewerb ist noch lange nicht zu Ende. \[/quote\]


Und während ich mir die Frage stelle: Ob PR-Sprech einen Verlag retten kann? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.





 
Kuchen

Marmorkuchen: der Klassiker

Zutaten:

200 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Backkakao
125 ml Milch
Zubereitung:
Die Butter mit einem Handrührgerät aufschlagen, Zucker einrieseln und die Eier hinzufügen. Alles gut verrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Rest hinzufügen. Anschließend die Milch unterrühren.
Den Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Backkakao versehen.
In eine gefettete Backform abwechselnd etwas hellen Teig, dann etwas dunklen Teig geben. Mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig gehen. Im Ofen bei 180° C Umluft etwa 60 Minuten backen.

Limonadenkuchen vom Blech
Zutaten:

4 Eier
150 g Zucker
200 ml Orangenlimonade
75 ml Rapsöl
350 g Mehl
2 TL Backpulver
2 Dosen Mandarinen
Zubereitung:
Die Eier mit dem Zucker verrühren.
Rapsöl mit Orangenlimonade dazugeben. Mehl mit Backpulver vermischen und auf den Rest sieben. Den Teig gut verrühren und die gut abgetropften Mandarinen unterheben.
Alles auf ein Backblech geben und im Ofen bei 160° C Umluft etwa 30 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäuben und verschenken.

Zauberkuchen
Zutaten:

4 Eigelbe
160 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g geschmolzene Butter
115 g Mehl
500 ml Milch
4 Eiweiße
Zubereitung:
Die Eigelbe mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren. Die geschmolzene Butter hinzufügen.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Rest geben. Die Milch unterrühren, die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig untergeben. In eine auslaufsichere Form geben und bei 150° C Umluft etwa 50 Minuten backen. Mindestens 2 Stunden stehen lassen, sodass eine Puddingschicht entsteht.

Napfkuchen aus dem Backautomat
Zutaten:

125 g geschmolzene Butter
250 g Quark
3 Eier
175 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
75 g gemahlene Mandeln
350 g Mehl
2 TL Backpulver
Zubereitung:
Alle Zutaten nacheinander in den Backautomat geben.
Mit dem Programm „Kuchen“ goldbraun backen und mit Kerzen dekorieren.

Mandel-Pistazien-Kuchen aus dem Brotbackautomat Rezept
Zutaten
300g Mehl
100g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Packung Backpulver
3 Eier
100g weiche Butter
1/2 TL Zimt
100g gemahlene Mandeln
25g Pistazienstücke
1 Packung Schokoladenglasur
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Zubereitung
Von den Pistazien 5 Gramm beiseite legen, diese nehmen wir später für die Dekoration. Die restlichen 20 Gramm Pistazien und alle anderen Zutaten (bis auf die Schokoladenglasur) in den Brotbackautomat geben. Die Butter sollte schon sehr weich sein, da der Automat sonst Probleme mit dem unterrühren bekommen kann.
Bei meinem Brotbackautomat Unold 8695 gibt es das Programm „Backpulver“ speziell für Kuchen mit Backpulver. Falls es bei euch auch so ein Programm gibt, wähl dieses. Wenn nicht, hier eine Übersicht was das Programm bei mir macht, damit ihr das richtige auswählen könnt: 10 min kneten, 5 min aufgehen, 20 min kneten, 30 min aufgehen, nochmals 35 min aufgehen und dann 70 min backen. Gesamtzeit im Automaten: knapp 3 Stunden.
Der Teil „aufgehen“ kann bei diesem Kuchen auch weggelassen werden, da je keine Hefe oder sonstiges dabei ist.
Wenn der Brotbackautomat fertig ist, den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und kurz abkühlen lassen. Anschließend die flüssige Schokoladenglasur darüber verteilen und die restlichen Pistazien darüber streuen, solange die Glasur noch feucht ist.



 
Weißbrot aus dem Multikocher



Rezept 320ml Milch, 500g Weizenmehl, 1 EL Butter, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 EL Zucker, 1 TL Salz

Die Milch zum Kochen bringen, sofort abkühlen lassen, dann Mehl und Salz vermengen, Zucker, zerlassene Butter und Hefe hinzugeben. Dann die Milch hinzugeben. Wenn die Masse zu sehr klebt, noch mehr Mehl da dran. 10 Minuten abgedeckt an warmer Stelle gehen lassen, nochmal durchkneten und nochmal 10 Minuten gehen lassen. Ab in den Multikocher, 3 Stunden lang backen lassen, das Brot aber 45 Minuten vor Ende drehen, wenn keine Oberhitze besteht.
#Brot #Multikocher #Rezept